Lesung “Elternschaft und Wissenschaft – Wege aus der Unvereinbarkeit“

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Familienbüro

Die Universität Bonn hat im vergangenen Herbst das Ziel erreicht, 30% aller Berufungen mit Professorinnen zu besetzen. Dies ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Parität, auf dem aber auch zukünftig Hürden zu nehmen sind: gemeinsam wollen wir den Blick auf strukturelle Barrieren richten, die es insbesondere Frauen mit Kinderwunsch erschweren eine erfolgreiche wissenschaftliche Karriere einzuschlagen, und Lösungen diskutieren. Dr. Sarah Czerney und Dr. Lena Eckert vom Netzwerk Mutterschaft & Wissenschaft stellen die zentralen Punkte aus ihren Büchern „Mutterschaft und Wissenschaft. Die (Un-) Vereinbarkeit von Mutterbild und wissenschaftlicher Tätigkeit“ (2020) und „Mutterschaft und Wissenschaft in der Pandemie. Unvereinbarkeit zwischen Kindern, Care und Krise“ (2022) vor.

Die Veranstaltung findet hybrid statt. Bei der Anmeldung können Sie angeben, ob Sie die Veranstaltung in Präsenz oder digital besuchen möchten, und erhalten anschließend den Zoom-Link.

Anmeldung und Zeitraum

Datum

Montag, 26. Mai 2025 
18:30 Uhr - 20:30 Uhr

Veranstaltungsort (hybrid)

DigiHub
Am Hauptbahnhof 6
53111 Bonn
Veranstaltungsraum: San Francisco

Anmeldung

Bitte melden Sie sich bis zum 11. Mai an.

Inhalt der Lesung

Trotz jahrzehntelanger Bemühungen um Frauenförderung und Chancengerechtigkeit in der Wissenschaft ist die leaky pipeline noch immer nicht gestopft und die gläserne Decke nicht durchbrochen. Noch immer sind mehr als 70% der Professuren in Deutschland mit Männern besetzt, arbeiten mehr Frauen in Teilzeit und sind stärker von Gender-Pay-Gap, Rentenlücken und Ausschlüssen aus männerdominierten Netzwerken betroffen. Diese Ungleichheiten verschärfen sich zusätzlich durch die maternal wall – die Barrieren, denen Wissenschaftlerinnen begegnen, wenn sie Mütter werden. Weiblich gelesene Personen stehen zudem unter Generalverdacht, dass irgendwann die Kinder wichtiger sein könnten als die Karriere - auch wenn sie gar keine haben wollen oder können.

Welche Auswege und Hilfestellungen kann es in dieser Situation für Mütter in der Wissenschaft geben? Welche Möglichkeiten haben Hochschulen, um dem vermehrten dropout von Müttern entgegen zu wirken? Neben einer Analyse des Status quo der sogenannten Vereinbarkeit möchten Dr. Sarah Czerney und Dr. Lena Eckert vom Netzwerk Mutterschaft & Wissenschaft diese Fragen diskutieren und stellen good practice aus ganz Deutschland und Österreich vor.


Kontakt und Organisation

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Ruth Ellen Bischoff

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